Spritzgebäck

Hervorgehoben unter: Backen & Desserts

Entdecken Sie das klassische Rezept für Spritzgebäck, das Ihre Sinne verführt. Mit einem Fleischwolf zubereitet, erhalten die kleinen, butterigen Leckerbissen ihre charakteristische Form und den unverwechselbaren Geschmack. Ideal für die Kaffeetafel oder als süßes Geschenk, bringt dieses traditionelle Rezept von Oma Nostalgie und Freude in jede Backsession. Lassen Sie sich von der Einfachheit und dem köstlichen Aroma dieses Spritzgebäcks begeistern!

Maja Brenner

Erstellt von

Maja Brenner

Zuletzt aktualisiert am 2025-10-24T15:53:49.664Z

Die Geschichte des Spritzgebäcks

Spritzgebäck hat eine lange Tradition in der deutschen Backkunst. Ursprünglich aus dem 19. Jahrhundert stammend, erfreut sich dieses feine Gebäck bis heute großer Beliebtheit in vielen Haushalten. Es wird oft in der Weihnachtszeit gebacken, aber auch das ganze Jahr über als kleiner Snack oder zur Kaffeetafel serviert. Die typischen Formen des Spritzgebäcks, die durch den Fleischwolf oder Spritzbeutel entstehen, sind ein Markenzeichen und fördern die Kreativität beim Backen.

Die Beliebtheit von Spritzgebäck ist nicht ohne Grund. Seinen Ursprung hat die Rezeptur in der Einfachheit der Zutaten, die jeder im Haus hat. Butter, Zucker, Mehl und Eier sind die Basis für viele traditionelle Gebäcke. Zudem erlaubt die Variation von Aromen, wie etwa Vanille oder Zimt, eine persönliche Note, die jede Familie in ihr Rezept einfließen lässt. Das Spritzgebäck wird damit nicht nur zu einem Genuss für den Gaumen, sondern auch zu einem Ausdruck von Familientraditionen.

In vielen deutschen Regionen gibt es spezielle Varianten des Spritzgebäcks, die regionalen Vorlieben und Zutaten Rechnung tragen. Einige Regionen geben dem Gebäck eine nussige Note, während andere es mit Schokolade oder Zuckerguss verfeinern. Dieses erstaunliche Gebäck bleibt somit nie langweilig und lädt dazu ein, kreativ zu werden. Es ist eine wahre Verbindung zur kulinarischen Kultur, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Tipps für das perfekte Spritzgebäck

Um das perfekte Spritzgebäck zu kreieren, ist die Wahl der richtigen Butter entscheidend. Verwenden Sie hochwertige, ungesalzene Butter, die bei Zimmertemperatur weich genug ist. Dies ermöglicht eine homogene Vermischung mit den anderen Zutaten. Achten Sie darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten, da er sonst zäh werden kann. Eine kurze, gründliche Bearbeitung sorgt für die gewünschte Zartheit des Gebäcks.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verwendung eines Spritzbeutels mit einer großen Sterntülle. Dies gewährleistet, dass das Spritzgebäck die charakteristischen Form und Struktur erhält. Üben Sie beim Spritzen gleichmäßigen Druck aus und lassen Sie sich Zeit, um schöne Rosetten oder Streifen zu formen. Die Variationen der Formen bringen eine besonders ansprechende Optik auf die Kaffeetafel.

Das Backen auf dem richtigen Blech ist ebenfalls entscheidend. Verwenden Sie ein Backblech mit Backpapier, um ein Ankleben des Gebäcks zu vermeiden. Achten Sie darauf, genügend Platz zwischen den einzelnen Portionen zu lassen, denn das Spritzgebäck läuft beim Backen etwas auseinander. Zudem sorgt ein gut vorgeheizter Ofen bei 180 °C für eine gleichmäßige Bräunung und das charakteristische, buttrige Aroma.

Variationen und Serviervorschläge

Spritzgebäck lässt sich wunderbar variieren und anpassen. Fügen Sie zum Beispiel ein wenig geriebene Zitronenschale oder Kakao hinzu, um unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu kreieren. Wer es herzhaft mag, kann auch Käse oder Kräuter in den Teig mischen, um eine rustikalere Variante zu erhalten. Diese Abwandlungen können ideal für gesellige Anlässe oder als Tischsnack zum Bier serviert werden.

Das Spritzgebäck kann nicht nur pur serviert werden. Eine köstliche Idee ist es, die Kekse mit einer Schicht Schokolade zu überziehen oder mit Zuckerguss zu verzieren. Dies gibt dem Gebäck einen zusätzlichen visuellen Reiz und macht es zum perfekten Geschenk für besondere Anlässe. Kombinieren Sie das Gebäck mit einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee oder Tee für das ultimative Genuss-Erlebnis.

Um das Spritzgebäck noch festlicher zu gestalten, können Sie es in schöne Tütchen verpacken und an Freunde und Familie verschenken. Diese kleinen, liebevoll verpackten Leckereien sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung. Ein selbstgemachtes Spritzgebäck ist immer eine schöne Geste und perfekt zur Weihnachtszeit oder zu anderen festlichen Anlässen.

Zutaten

Zutaten für Spritzgebäck

  • 250 g Butter, weich
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Weizenmehl
  • 100 g Stärke
  • 2 Teelöffel Backpulver

Zubereitung

Teig zubereiten

In einer großen Schüssel die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz gut verrühren. Das Ei hinzufügen und weiter rühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Mehl und Stärke hinzufügen

Das Weizenmehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben. Alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Teig formen

Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer beliebigen Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Streifen oder Rosetten spritzen.

Backen

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis das Spritzgebäck leicht goldbraun ist. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Ein häufiges Missgeschick beim Backen von Spritzgebäck ist der Einsatz von kalter Butter. Diese muss unbedingt weich und bei Zimmertemperatur sein, damit sie sich gut mit dem Zucker vermischen lässt. Außerdem sollte das Mehl vorsichtig in die Mischung integriert werden, da zu langes Rühren den Teig zäh macht und die zarte Konsistenz leidet.

Ein weiterer Fehler ist das Überbacken des Spritzgebäcks. Achten Sie darauf, dass die Kekse nicht zu lange im Ofen bleiben, um ein Austrocknen und eine verbrennte Unterseite zu vermeiden. Die richtige Backzeit variiert ebenfalls je nach Herd, deshalb sollten Sie das Gebäck im Auge behalten und es rechtzeitig herausnehmen.

Aufbewahrungstipps für Spritzgebäck

Um die Frische und den Geschmack Ihres Spritzgebäcks zu bewahren, bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Dose auf. Dies verhindert, dass sie ihren köstlichen Duft und ihre zarte Konsistenz verlieren. Sie können auch ein Stück Apfel in die Dose legen, um das Gebäck frisch zu halten; der Apfel gibt Feuchtigkeit ab und hält die Kekse weich.

Für eine längere Haltbarkeit können Sie das Spritzgebäck auch einfrieren. Legen Sie die Kekse dazu in eine hitschützende Tüte oder Dose, um sie vor Gefrierbrand zu schützen. Vor dem Servieren lassen Sie sie einfach bei Zimmertemperatur auftauen. So haben Sie jederzeit frische Leckereien zur Hand.

Sekundäres Bild

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich den Teig auch einfrieren?

Ja, der Teig lässt sich gut einfrieren. Sie können ihn in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Monate im Gefrierfach lagern.

→ Wie lange sind die Kekse haltbar?

In einer gut verschlossenen Dose aufbewahrt, sind die Spritzgebäckstücke etwa 2–3 Wochen haltbar.

Spritzgebäck

Entdecken Sie das klassische Rezept für Spritzgebäck, das Ihre Sinne verführt. Mit einem Fleischwolf zubereitet, erhalten die kleinen, butterigen Leckerbissen ihre charakteristische Form und den unverwechselbaren Geschmack. Ideal für die Kaffeetafel oder als süßes Geschenk, bringt dieses traditionelle Rezept von Oma Nostalgie und Freude in jede Backsession. Lassen Sie sich von der Einfachheit und dem köstlichen Aroma dieses Spritzgebäcks begeistern!

Vorbereitungszeit20 Minuten
Kochzeit15 Minuten
Gesamtzeit35 Minuten

Erstellt von: Maja Brenner

Rezeptart: Backen & Desserts

Schwierigkeitsgrad: einfach

Endmenge: für ca. 40 Stück

Was Sie brauchen

Zutaten für Spritzgebäck

  1. 250 g Butter, weich
  2. 125 g Puderzucker
  3. 1 Päckchen Vanillezucker
  4. 1 Prise Salz
  5. 1 Ei
  6. 500 g Weizenmehl
  7. 100 g Stärke
  8. 2 Teelöffel Backpulver

Anweisungen

Schritt 01

In einer großen Schüssel die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz gut verrühren. Das Ei hinzufügen und weiter rühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Schritt 02

Das Weizenmehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben. Alles gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Schritt 03

Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer beliebigen Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Streifen oder Rosetten spritzen.

Schritt 04

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis das Spritzgebäck leicht goldbraun ist. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Kalorien pro Stück: 45 kcal